Minimalistisches Weihnachten: 5 tolle Minimalismus-Tipps für eine stressfreie Weihnachtszeit

Vor allem besinnlich und im Kreise deiner Liebsten – so stellst du dir sicher auch dieses Jahr Weihnachten vor. Doch die Realität in der Weihnachtszeit sieht leider meist ganz anders aus.

Du bist gefühlt stets auf der Suche: Nach den perfekten Weihnachtsgeschenken, den perfekten Zutaten für das Weihnachtsessen, der perfekten Weihnachtsdeko und dem perfekten Weihnachtsbaum.

Statt einen Gang zurückzuschalten, rennst du gestresst durch die Läden oder von einem vorweihnachtlichen Termin zum Nächsten. Du willst es jetzt allen recht machen und den (meist selbst gesetzten) hohen Erwartungen an Weihnachten gewachsen sein.

Wie soll da nur Ruhe und Achtsamkeit aufkommen? Du fühlst du dich eher konstant unter Strom und in Zeitnot als voller Vorfreude auf die gemeinsame Weihnachtszeit.

Doch die Lösung ist einfach: Hier hilft, wie auch im Rest des Jahres, ein minimalistischer Ansatz.

Damit du die Weihnachtszeit dieses Jahr also wirklich genießen und ganz nach deinen Wertvorstellungen erleben kannst, musst du hier etwas ändern. Das ist aber gar nicht so schwer!

Mit unseren 5 tollen Minimalismus-Tricks bringst du schnell wieder mehr Besinnlichkeit und Freude in deine Weihnachtszeit!

Mehr Achtsamkeit durch Minimalismus in der Weihnachtszeit

Ein kleiner Fakt zum Anfang: Es liegt ganz in deiner Hand, wie du die vorweihnachtliche Zeit erlebst. Klingt logisch, oder? Doch oft vergessen wir das und lassen uns vom Konsum- und Unternehmungswahn anderer Menschen mitreißen.

Doch bedenke immer: Du kannst frei entscheiden, was du machen möchtest und vor allem auch, was nicht. Lasse dich von unseren 5 Minimalismus-Ideen für Weihnachten inspirieren und fühle dich viel befreiter.

Weihnachtsgeschenke: Verabschiede dich vom Geschenkewahn!

Die Suche nach den passenden Geschenken raubt nicht nur viel Zeit und Nerven, sondern auch Geld. Rede daher mit deinen Freund*innen und deiner Familie über dieses Thema und finde eine minimalistische Lösung.

Entscheidet zusammen, ob ihr dieses Jahr die Geschenke nur auf Kleinigkeiten reduziert oder euch einfach gar nichts schenkt. Damit nehmt ihr viel unnötigen Druck und Stress aus der Weihnachtszeit.

Vielleicht beschließt ihr auch, nur jeweils eine Person zu beschenken? Oder ihr schenkt euch allen gemeinsam ein Erlebnis wie z. B. einen Kinoabend, ein Abendessen im Lieblingsrestaurant oder einen Tagesausflug.

Bedenkt auch, dass es nicht immer materielle Geschenke sein müssen. Der Gutschein für Babysitting bei der besten Freundin, eine Einladung zum Sonntagsbrunch bei dir zu Hause oder Hilfe beim Rasenmähen bei den Eltern usw. sind auch tolle Ideen.

Übrigens: Wenn ihr den Überraschungseffekt bei Weihnachtsgeschenken liebt, dann schreibt wie früher einen Wunschzettel. Notiert hier maximal 3 Sachen, über die ihr euch freuen würdet. Die finale Entscheidung, was es wird, überlässt ihr der schenkenden Person.

Kommuniziert unbedingt vor den Weihnachtsfeiertagen eure Wünsche so klar wie möglich. Dadurch vereinfacht ihr die Suche enorm und es werden keine überflüssigen Dinge mehr verschenkt.

Weihnachtsdeko: Setze minimalistische Akzente!

Ein einfacher Punkt: Spare dir einfach den Kauf von unnötiger Weihnachtsdekoration. Du kannst auch ohne all das Lametta, die Lichterketten und die weihnachtlichen Figuren eine schöne vorweihnachtliche Stimmung zaubern.

Statt extra weihnachtliche Deko zu holen, nutze lieber, was du bereits zu Hause hast oder in der Natur findest. Diese minimalistischen Alternativen bringen genauso viel (wenn nicht sogar mehr) Weihnachtsstimmung in dein Zuhause. Der Vorteil: Danach liegen sie nicht ungenutzt rum.

Wenn du Kinder hast, sind kleine vorweihnachtliche Deko-DIY auch eine tolle Beschäftigung. Gemeinsam könnt ihr überlegen, wie ihr euer minimalistisches Heim richtig schön weihnachtlich gestaltet.

Ein paar Ideen:

  • Stelle dir schöne Kerzen auf.
  • Sammle ein paar Tannenzapfen im Wald.
  • Kaufe dir Nüsse und Zimtstangen als Deko.
  • Trockne ein paar Orangenscheiben.
  • Dekoriere ein paar Tannenzweige in einer Vase.
  • Bastel dir eine festliche Girlande mit Garn und Papier.

Lasse deiner Kreativität freien Lauf!

Auch beim Weihnachtsbaum musst du weder einen echten Baum kaufen noch dich für ein Plastikmodell entscheiden. Du kannst bereits vorhandene Zimmerpflanzen ein wenig schmücken, ein Weihnachtsbaum-Mobile aus Ästen und Schnüren basteln oder dir sogar einen Weihnachtsbaum mieten.

Weihnachtsessen: Vereinfache dein Menü!

Warum stehen wir an den Weihnachtsfeiertagen immer stundenlang in der Küche? Viel schöner und sinnvoller wäre es doch, mehr Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

Denke daher auch beim Essen minimalistischer. Plane kein kompliziertes und aufwendiges Weihnachtsmenü, auch wenn es bisher vielleicht Tradition war. Setze stattdessen auf einfache und leckere Rezeptideen, die nicht in Stress ausarten.

Du kannst auch vorschlagen, dass jeder aus der Familie etwas mitbringt und ihr ein kleines Buffet aufbaut. So werden die Aufgaben verteilt und niemand hat die alleinige Verantwortung. Toller Nebeneffekt: Für jeden Geschmack ist etwas dabei und mit Sicherheit probierst du auch ganz neue Speisen aus.

Übrigens ist auch das Backen in der Vorweihnachtszeit kein Muss. Du hast keine Zeit oder Lust, Plätzchen zu backen? Dann ist das halt so. Du musst dich nicht unter Druck setzen, nur um eine imaginäre Weihnachtsstimmung-Checkliste abzuarbeiten.

Weihnachtstreffen: Verplane nicht deine gesamte Vorweihnachtszeit!

Du kennst es sicher auch: Die Zeit vor Weihnachten vergeht wie im Flug. Das liegt meist auch daran, dass du komplett verplant bist. Neben den Einkäufen und Erledigungen stehen nämlich auch viele vorweihnachtliche Treffen und Feiern an.

Höre hier in dich hinein und entscheide bei jeder Einladung bewusst, ob du wirklich teilnehmen willst. Lasse dir in der Weihnachtszeit (wie auch im Rest des Jahres) genug Freiräume.

Überfülle deinen Terminkalender nicht mit sozialen Verpflichtungen, auf die du keine Lust hast.

Vielleicht ist dir nicht nach der Weihnachtsfeier mit deinem Sportverein oder dem Weihnachtsmarktbesuch mit deinen Kolleg*innen? Dann sage es einfach ab! Gehe nicht irgendwo hin, nur weil es „von dir erwartet wird“.

Nutze deine Zeit sinnvoller. Überlege, wonach dir wirklich ist.

Vielleicht ein ruhiger (Weihnachts-)Filmabend mit der Familie? Ein weihnachtliches Frühstück mit den besten Freund*innen? Oder vielleicht ein kleiner Spaziergang mit deinem/deiner Partner*in durch die weihnachtlich geschmückte Nachbarschaft? Respektiere dich und deine Bedürfnisse!

Schaue dir auch unbedingt den Artikel zu „Minimalismus im Kopf: 7 Ideen für mentale Klarheit und Achtsamkeit im Alltag” an und lerne ganzheitlich minimalistisch zu leben.

Weihnachtsstimmung: Schalte einfach mal ab vom Weihnachtsstress!

Eine Sache ist hoffentlich klar: Wenn du überhaupt kein Fan von Weihnachten bist, dann musst du dich nicht dazu zwingen, „in die richtige Stimmung“ zu kommen.

Da bringen weder eine üppige Weihnachtsdeko noch zig Weihnachtslieder oder der riesige Weihnachtsbaum etwas. Es hilft nur eins: Schalte einfach ab von Weihnachten!

Zusätzlich kannst du das übrigens auch im wahrsten Sinne des Wortes machen, und zwar digital. Ein Digital Detox hilft dir in der Weihnachtszeit besser zu entspannen und dich auf dich zu konzentrieren.

Nutze die vorweihnachtliche Zeit soweit es geht nur für Dinge, die dir unendlich Freude bereiten und rechtfertige dich nicht ständig für deine fehlende Weihnachtsstimmung. Falls du auch keine Lust auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie hast, dann teile es ihnen (respektvoll) mit.

Suche auch in der Weihnachtszeit nach minimalistischen Lösungen und Kompromissen, mit denen du gut leben kannst und die dich glücklich machen.

Fazit

Ein minimalistisches Weihnachten ist, was du daraus machst. Nutze unbedingt die Chance, zum Jahresende hin dein Leben weiter zu entschleunigen. So wirst du auch die Weihnachtszeit stressfreier und befreiter (er-)leben.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.