Rezept: Hummus – unglaublich lecker und schnell gemacht

Du hast Appetit auf einen leckeren Snack, aber keine Lust groß zu kochen? Du suchst zudem etwas, was einfach, schnell und trotzdem gesund ist? Dann ist Hummus auf jeden Fall immer die richtige Lösung.

Cremigen Hummus selber machen ist dabei so einfach und spart dir im Vergleich zu Fertigalternative nicht nur Geld, sondern auch unnötigen Verpackungsmüll.

Du wirst nie wieder auf gekauften Hummus zurückgreifen wollen. Mit unserem originalen Hummus-Rezept wirst du nicht genug von dieser Spezialität aus dem Nahen Osten bekommen! 

Das Wort Hummus bedeutet übrigens im Arabischen nichts anderes als Kichererbsen. Und wenn du Kichererbsen zu Hause hast, dann fehlen dir nur noch ein paar weitere Zutaten, um dir dieses wundervolle Hummus-Rezept superschnell zu zaubern. 

Der Dip schmeckt einfach traumhaft gut zu Fladenbrot, mit Gemüsesticks, auf frischem Brot oder auch in Wraps. Ab sofort wirst du Hummus selbst machen, und zwar wöchentlich (oder täglich). Das Tolle an dieser orientalischen Delikatesse ist auch, dass Hummus vegan ist und dadurch perfekt für alle geeignet ist.

Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir unser Rezept für Hummus und ab in die Küche. Fix die Zutaten zusammensuchen und mixen, was das Zeug hält! In nur wenigen Minuten hast du deinen neuen Lieblingssnack fertig und kannst dippen, was das Zeug hält.

Ist Hummus gesund?

Das lässt sich schnell beantworten: Ja! 

Das Gericht aus dem Nahen Osten ist dank der Kichererbsen und des Tahinis reich an pflanzlichen Proteinen und damit eine tolle Proteinquelle für Veganer*innen. Du erhältst bei 100 g Hummus bereits ca. 9 Gramm Eiweiß.

Doch nicht nur das, denn dein Körper wird auch mit einer Ladung an Nährstoffen versorgt. Im Hummus sind Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium enthalten und auch bei den B-Vitaminen und Vitamin C kann der Dip punkten.

Weiterhin helfen die enthaltenen Ballaststoffe dir bei der Verdauung und halten dich länger satt. Einzig solltest du beim Hummus auf den Kalorien- und Fettgehalt achten und es nicht zu sehr mit dem Snacken übertreiben. 

Es lohnt sich auf jeden Fall, Hummus selber zu machen, denn du hast so eine gesündere Variante griffbereit. Du sparst dir so den versteckten Zucker und die Konservierungsstoffe der Fertigvarianten. 

Übrigens gut zu wissen: Hummus ist super für Allergiker*innen geeignet. Ob Laktose, Gluten oder Nüsse – im Kichererbsen-Hummus ist nichts davon enthalten.

Mehr zum Thema Protein erfährst du in diesem Artikel: Pflanzliches Eiweiß: Das sind die 8 besten veganen Proteinquellen

Hummus-Rezept

  • Portionen: 4 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Zubereitungszeit: 5 Minuten
  • Arbeitszeit: 10 Minuten
  • benötigte Utensilien: Sieb, Standmixer, Knoblauchpresse (optional)

Zutaten

Hummus: 

  • 1 Dose gekochte Kichererbsen (ca. 400 g)
  • 3 EL Tahini
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Salz

Topping (optional):

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Sesam
  • etwas Paprikapulver
  • etwas Petersilie

Zubereitung

  1. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und dabei das Kichererbsenwasser auffangen.
  2. Im nächsten Schritt die Kichererbsen kalt abspülen und im Sieb gut abtropfen lassen.
  3. Währenddessen Knoblauch schälen und klein schneiden (oder mit einer Knoblauchpresse pressen).
  4. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft mit Knoblauch, Salz, nativem Olivenöl, Kreuzkümmel und Tahini im Mixer vermischen.
  5. Langsam das Kichererbsenwasser hinzufügen und die Masse im Mixer erneut pürieren.
  6. Die Kichererbsen hinzugeben und mehrere Minuten mischen bis eine cremige Hummuspaste entstanden ist. 
  7. Falls der Hummus zu dick ist, einen Schuss Wasser oder weiteres Kichererbsenwasser hinzugeben und noch mal verrühren.
  8. Hummus in eine Schale geben und mit Olivenöl, Sesam, Paprikapulver und etwas Petersilie dekorieren.

Tipps

Statt Kichererbsen aus der Dose kannst du auch getrocknete Kichererbsen nutzen. Beachte hier aber die zusätzliche Einweich- und Kochzeit. 

Falls du kein Fan von Aquafaba bist, kannst du stattdessen auch einfach kaltes Sprudelwasser hinzufügen.

Hummus kannst du perfekt auf Vorrat zubereiten, da er sich im gut verschlossenen Glasbehälter mehrere Tage im Kühlschrank hält.

Den Knoblauch kannst du für mehr Geschmack auch kurz in der Pfanne rösten, bevor du ihn zu den restlichen Zutaten hinzufügst.

Dieses Hummus-Rezept kannst du als Basis nutzen und nach Lust und Laune variieren. Vielleicht mit ein wenig Paprika, Curry oder schwarzen Oliven. Oder auch mal mit weißen Bohnen statt Kichererbsen. Deiner Kreativität sind beim Hummus selbst machen keine Grenzen gesetzt.

Falls du Zeit hast, stelle den Hummus 1 Stunde kühl, damit sich der Geschmack voll entfaltet.

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